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Geschnitzte Tiere und Bäume zum Gedicht „H wie Hund“

H wie Hund

H wie Hund (von Gertraude Witschas)

Er ist ein Dreckspatz, Mausehaken,
nervt auch zuweilen mit Gebell,
wälzt sich gern mal auf üblen Sachen
und das macht tüchtig Ärger mit dem Fell.

Wenn unser kleiner Bruder Josi
mit Hochgenuss sein Wurstbrot schleckt,
dann kann’s passieren, dass der Benno
ganz leise mal probiert, wie’s schmeckt.

Und dennoch ist er unser Liebling,
der beste Freund, den man nur haben kann.
Er freut sich mit, wenn es uns gut geht,
und merkt das Gegenteil uns sofort an.

Selbst nach nur einer kurzen Trennung
ist seine Wiedersehensfreude echt.
Der Hund bleibt treu an unsrer Seite,
egal, ob es ihm gut geht oder schlecht.

Mit einem Hund ist man nie einsam,
er kann ein wunderbarer Tröster sein
und spürt den Zustand des Besitzers,
stellt sich sofort auf dessen Wünsche ein.

Und er ist noch weit mehr – wenn nötig –
kann auch ein Helfer, sogar Retter, sein.
Als Blindenführer, Seenotretter oder Suchhund
setzt er sogar sein Leben ein.

Und wenn er geh’n muss, ist der Abschied
für jeden Hundefreund ein echter Schmerz.
Es ist fast so, als nähme dieser Bursche
ein Stückchen mit von unserm Herz.

 

Hier findest du die komplette Übersicht der ABC-Tiergedichte für Kinder.

Geschnitztes Tier zum Gedicht „G wie Gämse“

G wie Gämse

G wie Gämse (von Gertraude Witschas)

Wie eine Gämse klettern können,
das wäre vieler Menschen Traum,
trittsicher sein am steilsten Felsen!
Wir schaffen’s schon am Abhang kaum.

Es ist ein seltener und toller Anblick
für Bergsteiger in großen Höh’n,
die Klettertiere zu erleben,
Steinböcke Gämsen dort zu seh’n.

Wie sie, fast schwerelos sich fortbewegen,
auch wenn die Felsen schroff und nass.
Uns wird vom Zuschau’n schon ganz schwindlig.
Bereits die Jungen schaffen das.

So mancher kleine Kletterkünstler
probiert das auch mal – einfach so,
beim Wandern – auf nem Minifelsen
und plumpst dann meistens auf den Po.

 

Hier findest du die komplette Übersicht der ABC-Tiergedichte für Kinder.

Geschnitzte Tiere und Bäume zum Gedicht „F wie Fuchs“

F wie Fuchs

F wie Fuchs (von Gertraude Witschas)

Ein kleines Raubtier, mit rotbraunem Fell,
buschigem Schwanz und ziemlich keck,
das ist der Fuchs, ein schlauer Bursche,
all seine List gilt nur dem einen Zweck:

Sich überall mit Nahrung zu versorgen,
selbst manches Stadtgebiet ist da beliebt.
Er stöbert dort auch mal in Müllcontainern
und schaut in Gärten nach, was es so gibt.

Doch meist ist er in Wald und Feld zu Hause.
Man freut sich immer beim Spazierengeh’n,
auch mal sein rotes Fell mit dichtem Schwanze
plötzlich durch das Gebüsch schimmern zu seh’n.

„Du bist ein ziemlich schlauer Fuchs“,
das sagte Oma mal zu mir.
Da war ich aber ganz schön stolz,
denn der ist doch ein richtig kluges Tier.

Bei uns im Garten, vor der Haustür,
da hat sich einer umgeschaut.
Und nicht nur das, er hat die Schuhe,
die da standen, sogar geklaut.

 

Hier findest du die komplette Übersicht der ABC-Tiergedichte für Kinder.

Geschnitzte Tiere und Bäume zum Gedicht „E wie Esel“

E wie Esel

E wie Esel (von Gertraude Witschas)

Der Esel ist mit Recht beliebt
als Reittier, Lastentier, im Gespann.
Es ist erstaunlich, was der Bursche –
sofern er will – so alles kann.

Denn Meister Langohr hat ein dickes Köpfchen.
Man muss sich gut mit ihm versteh’n,
dann ist er willig, freundlich, folgsam
und wird mit dir durchs Feuer geh’n.

„Esel sind dumm!“, das hört man manchmal,
doch das ist falsche Rederei.
Im Gegenteil, sie wissen, was sie wollen,
sind nur ein bisschen stur dabei.

Auch seine Eselsohren sind recht praktisch
und stehen „Meister Langohr“ gut.
Doch wenn ich sie im Heft entdecke
dann krieg ich Ärger und ne Wut.

 

Hier findest du die komplette Übersicht der ABC-Tiergedichte für Kinder.

Geschnitzte Tiere und Bäume zum Gedicht „D wie Dachs“

D wie Dachs

D wie Dachs (von Gertraude Witschas)

Der Dachs zählt zu den Mardertieren,
tagsüber ist er kaum zu seh’n.
Erst nachts wird er aktiv und rege,
bereit, auf Beutezug zu geh’n.

Denn neben Pflanzen, Obst und Beeren
stehen auch Tiere auf dem Speiseplan,
und von Insekten aller Art und Mäusen
ist er als Beikost durchaus angetan.

Sein Bau liegt metertief im Boden,
mehrere Gänge bieten Sicherheit.
Gut ausgepolstert ist die Höhle
zur Jungenaufzucht und zum Winterschlaf bereit.

Mein Papa nennt mich manchmal Frechdachs,
wenn ich zu übermütig bin.
Ob denn ein Dachs das wirklich auch ist?
Das will mir nicht so in den Sinn.

Im Höhlebauen bin ich Meister.
Mit Decken über alles hin:
Mit Tisch und Stühlen, weichen Kissen,
dann ist es urgemütlich drin.

 

Hier findest du die komplette Übersicht der ABC-Tiergedichte für Kinder.

Geschnitztes Tier zum Gedicht „C wie Chamäleon“

C wie Chamäleon

C wie Chamäleon (von Gertraude Witschas)

Chamäleon heißt eine kleine Echse,
die wunderliche Dinge kann,
zum Beispiel, ihre Farbe ganz schnell wechseln.
Das ist doch Klasse, Mann, oh Mann!

Wenn sie doll Hunger oder Angst hat,
dann ändert und verfärbt sie sich.
Ich überlege mir gerade,
das wär’ wohl nicht das Richtige für mich.

Dann könnten alle Leute sehen,
dass ich mich fürchte vor ner Maus.
Ich sähe dann womöglich lila-bläulich,
auf alle Fälle aber komisch aus.

Chamäleons leben auf Bäumen,
fangen mit Riesenzungen Beute ein.
Mit Wickelschwanz und Klammerfüßen
gelingt die Kletterei ganz fein.

Sie sind in vielen Ländern aufzufinden,
leben in Spanien, Indien, Afrika.
Nur kalte Orte meiden sie natürlich,
da sind auch keine Beutetiere für sie da.

 

Hier findest du die komplette Übersicht der ABC-Tiergedichte für Kinder.