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Cover vom Bilderbuch "Lieselotte lauert" von Alexander Steffensmeier

Alexander Steffensmeier – Kinderbuchautor und –Illustrator von Kuh Lieselotte

Welche Altersgruppe spricht Alexander Steffensmeier hauptsächlich an?

Alexander Steffensmeier ist ein deutscher Kinderbuchautor und -illustrator. Er stellt die Postkuh Lieselotte in den Mittelpunkt der Geschichten. Lieselotte lebt auf einem Bauernhof mit ihren Hühnerfreundinnen und anderen Tieren. Die Reihe ist für Kinder von drei bis sechs Jahren gedacht.

Auch wenn Kuh Lieselotte noch nicht den Weltruhm von Mama Muh erreicht hat, so begeistert sie doch ein großes Publikum im deutschsprachigen Raum mit Büchern, Hörbüchern und einer eigenen TV-Serie. Die TV-Serie stellt sogar die Grundlage für weitere Bilderbücher von Lieselotte.

Welche Ausrichtung hat der Autor?

Alexander Steffensmeier hat seine Kuh Lieselotte auf einem Bauernhof angesiedelt. Dort lebt sie gemeinsam mit den Hühnern und vielen anderen Tieren und hilft ab und zu dem Postboten beim Austragen, denn das ist ihre heimliche Leidenschaft.

Kuh Lieselotte ist sehr liebenswert, treu und besitzt ein großes Herz. Und selbst als sie mal zum Urlaub aufbrechen will, gönnt sie sich nur ein paar schöne Stunden auf einer nahegelegenen Weide und kehrt dann zum Bauernhof zurück. Denn zu lange hält es Lieselotte einfach nicht ohne ihre Freunde aus.

Auch bei Lieselotte geht es um kleine und große Erlebnisse aus dem Alltag der Kinder von drei bis sechs Jahren. Dazu gehören verstecken, kranksein, Weihnachten feiern, eine Schatzsuche und natürlich Geburtstag feiern. Doch das sind längst nicht alle Themen.

Alexander Steffensmeier hat noch andere Bilderbücher für Kinder illustriert und teilweise auch geschrieben. Doch seit dem großen Erfolg von Postkuh Lieselotte widmet er vor allem dieser Reihe seine Zeit.

Welche Bücher habe ich gelesen und warum?

Ich habe mir die folgenden Bücher durchgelesen:

Cover der Bilderbücher "Lieselotte und der verschwundene Apfelkuchen", "Lieselotte versteckt sich" und "Lieselotte macht Urlaub" von Alexander Steffensmeier.

Cover der Bilderbücher „Lieselotte und der verschwundene Apfelkuchen“, „Lieselotte versteckt sich“ und „Lieselotte macht Urlaub“ von Alexander Steffensmeier.

Ähnlich wie bei Mama Muh, bin ich auf Postkuh Lieselotte beim Vorlesen für Kinder ab vier Jahren gestoßen. Und ich muss gestehen, dass ich ganz am Anfang gar nicht mitbekommen habe, dass es diese beiden Kühe gibt, obwohl sie unterschiedlich angelegt sind. Beim Vorlesen konnte ich keinen Unterschied in der Beliebtheit bei den Kindern ausmachen. Sie liebten sowohl Mama Muh, als auch Lieselotte. Und die beiden Kühe sind sich auch keine Konkurrenz. Bauernhoftiere und Haustiere sind einfach beliebte Charaktere in Kinderbüchern. Und das es bei allen erfolgreichen Reihen eine Weihnachtsausgabe gibt, ist völlig in Ordnung. Jede Autorin, jeder Autor erzählt seine Geschichten auf ganz eigene Art und trägt zur Vielfalt bei. Ich finde das sehr schön und weiß es zu schätzen.

Die Geschichte mit dem Apfelkuchen ist übrigens ganz wunderbar. Denn zum Schluss sitzen alle oben auf dem Baum und verspeisen genüsslich den Apfelkuchen. Eine herrliche Idee.

Wie ist das Werk gealtert?

Das erste Lieselotte Buch erschien 2006, ist also gerade einmal 14 Jahre alt. Da ist noch nicht viel gealtert. Viel mehr ist es bemerkenswert, wie produktiv Alexander Steffensmeier ist. Schließlich verantwortet er die Geschichten und illustriert sie selber.

Seine Bücher sind sehr wimmelig und es gibt auf jedem einzelnen Bild viel zu entdecken. Hier werden weder technische Produkte gezeigt, noch sonstige Bezüge zu einer bestimmten Zeit gegeben. Dadurch wird die Reihe gewiss nur irgendwann in der Zukunft einmal eine neue Typografie erhalten.

Darüber hinaus sind vermutlich keine Änderungen nötig.

Für die TV-Serie wurde der Stil der Grafiken leicht abgewandelt, was bei allen Kinderbüchern passiert, die zu TV-Serien werden. Vermutlich wird in dem Bereich auch eher eine Anpassung des Stils nötig sein, als bei den gedruckten Büchern.

Was kann ich für mein Schreiben mitnehmen?

Da es sowohl Lieselotte, als auch Mama Muh gibt und beide sehr beliebt sind, heißt das für mich, dass ich mich nicht abschrecken lassen muss, wenn eine Idee meinen Geschichten ähnelt. Solange es genug Unterschiede gibt und meine Figuren individuell sind und ich die Geschichten auf meine Art erzähle, kann es mehrere ähnliche Hauptfiguren geben.

Keine Angst vor Duplikaten. Ich muss nicht erst ein Fantasiewesen erschaffen, das noch nie dagewesen ist. Hauptsache, die Figur ist in sich stimmig und die Geschichte passt zum Alter der Kinder.

Viel Spaß mit Postkuh Lieselotte wünscht dir,
Nele

 

Hier geht es zur Übersicht der 100 besten Kinder- und Jugendbuchautoren.

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