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Geschnitztes Tier zum Tiergedicht „E wie Eule“

E wie Eule

E wie Eule (von Gertraude Witschas)

Eulen sind sehr faszinierende Vögel,
sehen fast ein bisschen geheimnisvoll aus.
Sie können die Augen nicht bewegen
und blicken daher ganz starr geradeaus.

Dennoch können sie mühelos um sich schauen,
ihr Kopf ist beweglich, fast rundherum.
Das wirkt auf uns Menschen ungewöhnlich,
ist aber nützlich und gar nicht so dumm.

Die seltenen Vögel sind unterschiedlich
in Größe, Färbung und Jagdgeschick,
nachtaktiv und scheu sind jedoch alle
und ausgestattet mit scharfem Blick.

Wenn ich abends im Bett noch ein bisschen lese,
dann sagt Mama vorm Gute-Nacht-Kuss:
„Du willst wohl ne echte Nachteule werden?
Jetzt aber Lichtaus, schlafen und Schluss!“

Unter all den verschiedenen Eulenarten
sticht besonders der große Uhu heraus.
Bei uns ist er leider selten geworden,
in Eurasiens Wäldern ist er zu Haus.

Kaum einer bekommt ihn jemals zu sehen,
hört aber manchmal sein lautes „Uhu“.
So soll es auch bleiben, wünschen wir alle,
denn auch das gehört im Walde dazu.

Ganz früher, da dachten sogar die Leute,
das wäre ein böser Gespensterschrei.
Zum Glück sind wir heute ein bisschen klüger,
und Spukgeschichten sind lange vorbei.

Den Waldkauz gibt’s öfter, er taucht sogar
hin und wieder einmal im Garten auf,
ist leicht zu entdecken, er fällt ja
durch seinen typischen Käuzchenruf auf.

Hier findest du die komplette Übersicht der ABC-Tiergedichte für Kinder.