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Geschnitztes Tier zum Tiergedicht „D wie Damhirsch“

D wie Damhirsch

D wie Damhirsch (von Gertraude Witschas)

 

Meist gibt’s in einem Wildgehege
auch einen Damhirsch mit Geweih.
Er ist der Mittelpunkt des Rudels
und auch Besuchermagnet nebenbei.

Man darf ihn dort eventuell auch füttern,
dafür sind oftmals Möhrenstücke da.
Für Kinder ist das ein besonderes Erlebnis,
da sind sie einem Wildtier mal ganz nah.

Er wirkt beinahe majestätisch
und ist ein wunderschönes Tier,
ihn einmal auch im Wald zu treffen,
das wäre toll, das wünsch’ ich mir.

Zum Glück sind ja die üblen Zeiten
der wilden Jägerei vorbei,
in denen die Trophäensammler
begierig waren nach dem Prachtgeweih.

Jetzt können sich die Hirsche frei entwickeln,
der Wildbestand ist sicher garantiert,
die Jäger achten auf den Schutz der Tiere,
und jeder Abschuss wird streng kontrolliert.

Das ist recht gut, denn Rehe, Hirsche, Hasen,
sind doch in unserm Wald zu Haus,
und selbst, dass es auch wieder Wölfe gibt,
macht diesem Wildbestand nichts aus.

Hier findest du die komplette Übersicht der ABC-Tiergedichte für Kinder.

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Geschnitztes Tier zum Tiergedicht „M wie Maus“

M wie Maus

M wie Maus (von Gertraude Witschas)

 

Eigentlich ist sie doch niedlich,
so ne klitzekleine Maus.
Trotzdem haben sie die meisten
gar nicht gern in ihrem Haus.

Denn sie ist ein Mausehaken,
nascht, wo sie nur naschen kann,
ob an Brot, Wurst oder Käse,
alles knabbert sie gern an.

Man kann sie nur schwer erwischen.
Sie ist flink, vorsichtig, schlau,
weiß, sich sicher zu verstecken,
kennt Gefahren sehr genau.

Doch im Garten hat sie’s besser,
findet schnell ihr Mauseloch,
muss sich nur vor Katzen hüten.
Halt! Raubvögel gibt es noch.

Ganz beliebt sind zahme Mäuse,
so als kleine Haustierart.
Sie bekommen meistens Namen,
werden oftmals streichelzart.

Auch so manchen kleinen Racker
ruft man Mäuschen oder Maus,
und auch der nascht manchmal gerne
oder schleckt ein Töpfchen aus.

Hier findest du die komplette Übersicht der ABC-Tiergedichte für Kinder.

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Geschnitztes Tier zum Tiergedicht „E wie Eule“

E wie Eule

E wie Eule (von Gertraude Witschas)

Eulen sind sehr faszinierende Vögel,
sehen fast ein bisschen geheimnisvoll aus.
Sie können die Augen nicht bewegen
und blicken daher ganz starr geradeaus.

Dennoch können sie mühelos um sich schauen,
ihr Kopf ist beweglich, fast rundherum.
Das wirkt auf uns Menschen ungewöhnlich,
ist aber nützlich und gar nicht so dumm.

Die seltenen Vögel sind unterschiedlich
in Größe, Färbung und Jagdgeschick,
nachtaktiv und scheu sind jedoch alle
und ausgestattet mit scharfem Blick.

Wenn ich abends im Bett noch ein bisschen lese,
dann sagt Mama vorm Gute-Nacht-Kuss:
„Du willst wohl ne echte Nachteule werden?
Jetzt aber Lichtaus, schlafen und Schluss!“

Unter all den verschiedenen Eulenarten
sticht besonders der große Uhu heraus.
Bei uns ist er leider selten geworden,
in Eurasiens Wäldern ist er zu Haus.

Kaum einer bekommt ihn jemals zu sehen,
hört aber manchmal sein lautes „Uhu“.
So soll es auch bleiben, wünschen wir alle,
denn auch das gehört im Walde dazu.

Ganz früher, da dachten sogar die Leute,
das wäre ein böser Gespensterschrei.
Zum Glück sind wir heute ein bisschen klüger,
und Spukgeschichten sind lange vorbei.

Den Waldkauz gibt’s öfter, er taucht sogar
hin und wieder einmal im Garten auf,
ist leicht zu entdecken, er fällt ja
durch seinen typischen Käuzchenruf auf.

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Geschnitztes Tier zum Tiergedicht „H wie Hahn“

H wie Hahn

H wie Hahn (von Gertraude Witschas)

Zu ’ner Schar von Gackerhennen
da gehört ein stolzer Hahn,
der gibt auf dem Bauernhofe
selbstbewusst die Töne an.

Schon am frühen Morgen hört man
seinen Weckruf – aber wie!
Laut und triumphierend schallt es,
weithin hörbar: „Kikeriki“!

Er verteidigt seine Hennen
fruchtlos gegen jedermann,
geht wenn’s sein muss, auch verwegen
alle fremden Hunde an.

Meist ist er ein hübscher Bursche,
bunt mit leuchtend rotem Kamm.
So marschiert er wie ein Pascha
über’n Hof, energisch, stramm.

Wo ein Komposthaufen da ist,
thront er gern mal obenauf.
Dort hat er die beste Aufsicht
und fällt jedem sofort auf.

Während er den Herrn spielt,
ist die Hühnerschar dabei,
uns was Leckres zu bescheren:
Ab und zu ein Frühstücksei.

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Geschnitztes Tier zum Tiergedicht „S wie Schaf“

S wie Schaf

S wie Schaf (von Gertraude Witschas)

„Du dummes Schaf!“ Das ist ein Schimpfwort,
und das klingt erstens gar nicht fein.
Es sollte unter Spielgefährten
und Freunden nicht zu hören sein.

Und zweitens stimmt es überhaupt nicht,
denn Schafe sind viel eher schlau,
sind in der Lage, sich zu orientieren,
und kennen ihre Leute ganz genau.

Sie lernen schnell Kommandos zu befolgen,
und können recht zutraulich sein,
lassen sich Streicheleinheiten gern gefallen.
Ihr hübsches, weiches Fell lädt dazu ein.

Aus dieser Wolle ein Pullover
ist kuschlig warm und sieht gut aus.
Wer eine liebe Oma hat, die gerne strickt,
kann das genießen, ist gut raus.

Das altbekannte Bild vom „Schäfer mit der Herde“
trifft man bei uns nur noch sehr selten an.
Das ist recht schade, denn als Landschaftspfleger
sind sie das Beste, was man haben kann.

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Geschnitztes Tier zum Tiergedicht „L wie Löwe“

L wie Löwe

L wie Löwe (von Gertraude Witschas)

 

Man nennt ihn den „König der Tiere“,
in Afrika ist er zu Haus.
Er trägt diesen Namen berechtigt,
Kraft und Schönheit zeichnen ihn aus.

Allein seine prächtige Mähne
ist Symbol und Schmuckstück zugleich,
dazu passend Figur und Haltung
sind besonders im tierischen Reich.

Doch gerade durch seine Schönheit
war der edle Pelz sehr gefragt.
Als begehrte Trophäe bei Sammlern
wurden Löwen verfolgt und gejagt.

Das ist heute zum Glück streng verboten,
aber dennoch wird ihre Zahl
leider allmählich immer kleiner
ihre Lebensumstände sind in Gefahr.

Wir alle hoffen und wünschen,
dass es dem Naturschutz gelingt
den König der Tiere zu retten,
dass sein Brüllen noch lange erklingt.

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E wie Elefant

E wie Elefant (von Gertraude Witschas)

 

Elefanten sind starke und mächtige Tiere,
so massig und mutig und klug obendrein.
Sie haben ein auffallend gutes Gedächtnis
und stell’n sich auf ihre Umgebung ein.

Sie leben sozial in Familienverbänden,
sind bei Aufzucht der Jungen gemeinsam dabei,
gebrauchen geschickt ihre langen Rüssel,
und bringen das auch ihrem Nachwuchs bei.

Ich denke manchmal, so ’n Rüssel, der wäre
auch für und Kinder irgendwie fein.
Er brächte zum Beispiel beim Kirschenpflücken
oder Ostereisuchen bestimmt was ein.

Auch beim Schwimmen, da hätte man
ständig und überall den Schnorchel dabei.
Beim Tauchen gäb’s keine Luftnot mehr,
vorbei wär’s mit Wasserschluckerei.

Man reichte so leicht unter Schränke und Betten,
sogar durch Ritzen und dichtes Geflecht
und könnte so manches Versteck entdecken.
Der Gedanke ist eigentlich gar nicht schlecht.

Allerdings wäre dieser lange Rüssel
nicht immer und überall praktisch und fein.
Das fällt mir jetzt gerade beim Mittagessen
mit Hefeklößen und Kompott wieder ein.

Und einen Eisbecher mit Rüssel zu schlecken,
das wäre schwierig und kein Genuss –
auch für Zuschauer nicht. Also machen wir
lieber mit solchen Ideen Schluss.

Der Rüssel gehört zu den Elefanten,
die nutzen in ständig und brauchen ihn sehr.
Wir Kinder haben doch Hände und Füße,
die uns helfen. Was wollen wir mehr.

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B wie Biber

B wie Biber (von Gertraude Witschas)

 

Biberburgen gab es kaum noch
an den Ufern weit und breit.
Doch jetzt findet man sie wieder
öfter seit geraumer Zeit.

Imponierend sind die Bauten,
Material ist Holz und Schlamm.
Meist entsteht am Rand des Nestes
jeweils ein massiver Damm.

Dadurch bilden sich dann Tümpel,
ausgelöst vom Wasserstau,
und der Bachverlauf wird oftmals
günstiger vom Biberbau.

Eingang liegt stets unter Wasser,
Sicherheit ist garantiert,
gibt es irgendwelche Schäden
wird sorgfältig repariert.

Diese Tiere fast Künstler,
jedenfalls beim Staudammbau,
wie sie den Zustandebringen,
das ist so geschickt und schlau.

Davon können wir nur lernen,
doch wir Kinder nutzen gleich,
die bereits entstandnen Tümpel
gern beim Spiel an Bach und Teich.

Biber haben Nagezähne,
groß und kräftig, messerscharf,
können sogar Bäume fällen,
sorgen für den Holzbedarf.

Und sie legen für den Winter
emsig Fressvorräte an,
meist gelagert unter Wasser,
dass man sie frisch halten kann.

Hier findest du die komplette Übersicht der ABC-Tiergedichte für Kinder.

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Geschnitzte Tiere zum Tiergedicht „A wie Angsthase“

A wie Angsthase

A wie Angsthase (von Gertraude Witschas)

Es war einmal ein kleiner Hase,
der fühlt sich wohl im grünen Grase,
nascht da ein Hälmchen, dort ein Blatt
und frisst sich mit Vergnügen satt.

Doch plötzlich raschelt’s in den Büschen
„Jetzt muss ich aber schnell entwischen!“,
denkt sich der Hase ganz verschreckt.
Schwupps, hat er sich im Gras versteckt.

„Das ist bestimmt der böse Fuchs!
Ich rühr’ mich nicht, wag keinen Mucks.
Vielleicht hat er mich nicht geseh’n
und ich kann meiner Wege geh’n.“

Doch da entdeckt er eine Maus,
die schüttet sich vor Lachen aus:
„Angsthase!“, piepst sie. „So ein Gag!
Du läufst vor einem Mäuschen weg!“

 

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Z wie Ziege und Zebra

Z wie Ziege und Zebra (von Gertraude Witschas)

„Was würdest du lieber“, fragt meine Freundin,
„ein Zebra oder eine Ziege sein?“
„Das ist doch klar, ein hübsches Zebra!
Das sieht doch wohl ein jeder ein.“

„Na ja, doch Ziegen können klettern,
und Hörner sind ja auch nicht schlecht.
Wenn man mal Streit hat mit nem Größren,
denn da bekommt man eher recht.“

„Das stimmt schon, aber Zebras
sind schneller und seh’n besser aus.
Die halten sogar die Vergleiche
mit edlen Rassepferden aus.“

„Doch Ziegen lassen sich gern streicheln
und können auch anhänglich sein.
Die Zebras halten immer Abstand
und stellen sich kaum auf Freundschaft ein.“

Am Ende waren wir dann einig:
Ein jedes Tier hat was für sich.
Hauptsache ist, wir beide sind Freunde,
und du bleibst du, und ich bleib ich!

Hier findest du die komplette Übersicht der ABC-Tiergedichte für Kinder.

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