Nobelpreisträgerin Archive | Nele Handwerker
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Zitat im Ballon: Der Schmerz kommt nicht von den anderen, er kommt aus uns und aus der Natur.

Zitat von Grazia Deledda über den Schmerz

Früher dachte ich immer, dass mir andere Schmerzen zufügen. Doch mittlerweile habe ich eine Ahnung davon, was Grazia Deledda meinen könnte. Wir entscheiden bis zu einem Grad, wer uns wichtig ist, uns etwas bedeutet und uns nahesteht. Nur diese Menschen können uns seelischen Schmerz zufügen.

Natürlich ist es in der Realität weitaus komplexer. Wie gut ist unser Selbstwertgefühl, sprich wie sehr kommt es aus uns selbst heraus oder wie stark sind wir auf Anerkennung von außen angewiesen.

Ich glaube, das wird in unserer Kindheit festgelegt und hängt von den wichtigen Bezugspersonen, meist den Eltern ab. Wenn sie uns darin gestärkt und bestärkt haben gute und wertvolle Menschen zu sein, dann können wir viel sicherer durchs Leben gehen. Wir stellen uns dann nicht ständig selbst in Frage.

Ansonsten gleichen wir einem Boot auf hoher See, das von den Meinungen anderer schnell zum Schaukeln oder gar Kentern gebracht werden kann.

Die gute Nachricht dabei ist, dass die Lösung in uns selbst liegt und wir sie jederzeit in Angriff nehmen können.

Ich denke, dass Frau Deledda beim Schmerz aus der Natur den körperlichen meint. Wenn wir auf einen Seeigel treten, uns beim missglückten Klettern den Arm brechen oder einen Zahn ausschlagen. Solche Schmerzen können wir nicht kontrollieren. Wir haben nur die Chance ihre Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, indem wir uns achtsamer verhalten.

#Zitatballons – Nr. 54: Der Schmerz kommt nicht von den anderen, er kommt aus uns und aus der Natur. (Grazia Deledda, italienische Schriftstellerin)

Übersicht zu allen bisherigen Zitaten.

Hier geht es zum Projekt der Literaturnobelpreisträger.

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Cover vom Hörbuch "Die gute Erde"

Pearl S. Buck – Nobelpreisträgerin von 1938

Projekt: Literaturnobelpreisträger

Wofür erhielt die Autorin den Nobelpreis?

Er wurde ihr „für ihre reichen und echten epischen Schilderungen aus dem chinesischen Bauernleben und für ihre biographischen Meisterwerke“ verliehen.

Welches Werk habe ich gehört und warum?

Gesprochen wird das Hörbuch von Ulrich Noethen.

Mich interessierte die Lebensgeschichte des Wang Lung. Sie beginnt kurz vor seiner Hochzeit und endet mit seinem Tod. Erst jetzt beim Schreiben des Artikels fällt mir auf, dass ‚Die gute Erde‘ der erste Teil einer Triologie ist und danach noch zwei weitere Bücher folgen.

Bestimmt lese ich sie später einmal. Denn mich interessiert, ob es im Stil der Buddenbrooks weitergeht.

Wie ist das Werk gealtert?

Sehr gut. Der Roman spielt im China vor der Kulturrevolution. Er ist komplett aus chinesischer Sicht geschrieben und bot mir den Blick in eine völlig fremde Welt. Hauptfigur Wang Lung ist zunächst ein armer Bauer, der eine Sklavin heiratet. Beide arbeiten hart und so gelingt der soziale Aufstieg hin zum Patriachen. Dadurch verändert sich sein Verhalten allen anderen Menschen gegenüber. Er nimmt Wesenszüge an, die er einst verabscheute und behandelt seine treue Frau mit abnehmender Wertschätzung.

Ich fand es spannend, die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau der damaligen Zeit kennenzulernen. Frau Buck zeigt die Figuren gefangen in den herrschenden Normen.

Es ist grausam, zu erfahren, wie Frauen behandelt wurden. Egal, ob sie als Sklavin lebten, Ehefrau waren oder Konkubine. Ich bekam richtig schlechte Laune und geriet in eine leicht depressive Stimmung, weil ich so sehr mit O-Lan mitfühlte, der viel Ungerechtigkeit widerfährt.

Was kann ich für mein Schreiben daraus mitnehmen?

Pearl S. Buck schafft ein Stimmungsbild der damaligen Zeit. Durch ausgewählte Szenen und Dialoge werden Rangordnungen klarer. So arbeitet O-Lan bis zu den ersten Wehen mit auf dem Feld. Dann gebärt sie ohne fremde Hilfe das Kind im Haus. Schon am nächsten Tag hilft sie ihrem Mann wieder auf dem Feld.

Später als alte Frau kümmert sie sich um Haus und Essen, obwohl sie schwer erkrankt ist. Ihr Bauch wird immer praller, wie bei einer Hochschwangeren. Was sie genau hat, wird nicht beschrieben. Dafür kommt klar heraus, dass sie über keinerlei Selbstwertgefühl verfügt und scheinbar meint, keine Schonung zu verdienen.

Der Autorin wurde vorgeworfen auf weitere Missstände, wie gebundene Füße, nicht näher einzugehen. Das empfinde ich anders. Sie legte ihren Fokus auf die Entwicklung der Hauptfigur und zeigt seine Beziehungen, sowie die Gesellschaft.

Mir gefällt dieser Fokus auf einzelne Aspekte. Ich wurde nicht von der Komplexität gestört, zumal bereits genug fremdartig war. Die Geschichte löste eine Reihe negativer Gefühle in mir aus. Dennoch faszinierte es mich.

Man merkt Frau Buck ihren tiefen Einblick in die chinesische Gesellschaft an. Sie versteht die Menschen und kann deshalb ein gutes Gesamtbild präsentieren. Autoren sollten aufmerksam beobachten und zuhören. Letzteres muss ich mehr üben. Denn nur so kann ich glaubhafte Figuren erschaffen. Außerdem nehme ich für mich mit, dass bewusstes Weglassen manchmal ebenso zu einem guten Buch führen kann, wie eine komplexe Darstellung.

Zitat von Pearl S. Buck

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Zitat im Ballon: Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.

Zitat von Pearl S. Buck über Liebe

Liebe ist etwas, dass man lernen muss. Ein Kind kommt auf die Welt und braucht die Liebe seiner Eltern. Es weiß noch nicht, was Liebe ist.

Aber nur, wenn es auf gesunde Art Liebe kennenlernt, frei von Bedingungen und Ansprüchen, kann es später diese Liebe zurückgeben.

Je mehr ein Kind lernt, dass Liebe an Leistungen, Schönheit oder Geld geknüpft ist, desto mehr wird seine Seele darunter leiden.

Ein gesundes Selbstwertgefühl ist wichtig. Denn nur wer sich selbst liebt und mit all seinen Fehlern und Stärken annimmt, der kann Liebe geben.

Ich glaube fest daran, dass sich unsere Gesellschaft weiterentwickelt und wir stark davon profitieren, dass der letzte Krieg in Westeuropa lange her ist.

Denn wo es ums nackte Überleben geht, da ist wenig Raum für Liebe. Und somit hoffe ich, dass es immer mehr Kinder gibt, die geliebt werden und zu liebenden Erwachsenen werden.

#Zitatballons – Nr. 46: Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben. (Pearl Sydenstricker Buck, US-amerikanische Schriftstellerin)

Da Frau Buck den Nobelpreis für Literatur erhalten hat, wird sie im Rahmen meines Projekts auftauchen.

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Zitat im Ballon: Träume dir dein Leben schön und mach aus diesen Träumen eine Realität.

Zitat von Marie Curie wie Träume wahr werden

Ein wunderbares Zitat, dem ich nur beipflichten kann. Veränderungen brauchen viel Energie. Ich schreibe derzeit abends und an den Wochenenden und manchmal im Urlaub. Ich nehme mir die Zeit und motiviere mich durch meinen Traum, eines Tages vom Schreiben zu leben. Denn wenn ich daran denke, wie mein Leben dann wäre, bin ich energiegeladen. Mein Ziel gibt mir die Kraft für den Weg. Und falls es nie gelingen sollte, dann macht der Weg dennoch verdammt viel Spaß! 🙂

#Zitatballons – Nr. 41: Träume dir dein Leben schön und mach aus diesen Träumen eine Realität. (Marie Curie, polnisch-französische Physikerin und Chemikerin)

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Blaue Halle im Stadshus, wo der Nobelpreis verliehen wird.

Nobelpreisträger für Literatur

Statistik
114

Nobelpreisträger

14

gelesene Bücher

10

gelesene Autoren

Seit vielen Jahren schwirrt in meinem Kopf die Idee herum, mindestens ein Buch von jedem Autor zu lesen, der den Nobelpreis für Literatur gewonnen hat. Jetzt beginne ich dieses Projekt.

Bisher habe ich nur wenige der 114 Autoren gelesen. Was mich beim Durchschauen der Liste überraschte. Um es mir einfacher zu machen, zählen Hörbücher und Hörspiele ebenfalls. Mir geht es vor allem darum, von jedem dieser Autoren etwas für mein eigenes Schreiben zu lernen.

Im Moment konzentriere ich mich auf Kinderbücher, wofür brauche ich dann die Hochliteratur, magst Du vielleicht denken. Ganz einfach, jemand der gut schreiben will, muss viel schreiben und viel lesen. Und der Nobelpreis für Literatur gilt als höchste Auszeichnung. Somit kann mich das Projekt nur besser machen.

In meinem Kopf schwirren so viele Ideen umher, ich interessiere mich für die Genres – Kinder- & Jugendbücher, Krimis & Thriller, Romane & Erzählungen, Science-Fiction, Fantasy und Reiseberichte. Über die Preisträger verteilt, gibt es gewiss ein breites Feld an Genres, Stilen und Besonderheiten. Und ich bin sehr gespannt, wie die Bücher gealtert sind.

Für eine ausgeglichene Mischung werde ich versuchen immer einen Autor pro Jahrzehnt zu wählen. So komme ich vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Jetzt. Danach beginnt das Spiel von vorn. Jeder Autor wird einen eigenen Blogeintrag erhalten, der mit der Liste verknüpft wird.

Für das Projekt setze ich mir keinen starren Zeitrahmen. Es geht mir nicht um Geschwindigkeit. Ich will möglichst viel dabei lernen, mir bei Interesse den Lebenslauf anschauen. Und nebenbei möchte ich natürlich weiter aktuelle Bücher und Kinderbücher lesen.

Das ausgewählte Werk muss nicht zwingend das bekannteste Buch vom jeweiligen Autor sein. Ich werde mein Bauchgefühl mit entscheiden lassen. Oft wurde der Preis ohnehin für eine Periode oder einen Stil mehrerer Bücher verliehen.

Ich bin sehr gespannt, wie sich das Projekt entwickelt und wie schnell ich vorankomme. Seht es mir bitte nach, wenn das Lesen und Hören eine Weile dauert.

Das Coverbild zeigt übrigens den Blauen Saal im Stadshus von Stockholm. Dort findet jedes Jahr das feierliche Essen anlässlich der Nobelpreisverleihung statt.

Und hier kommt die Liste:

1901-1910

  • 1901 Sully Prudhomme (1839–1907)
  • 1902 Theodor Mommsen (1817–1903)
  • 1903 Bjørnstjerne Bjørnson (1832–1910)
  • 1904 Frédéric Mistral (1830–1914)
  • 1904 José Echegaray (1832–1916)
  • 1905 Henryk Sienkiewicz (1846–1916)
  • 1906 Giosuè Carducci (1835–1907)
  • 1907 Rudyard Kipling (1865–1936)
  • 1908 Rudolf Eucken (1846–1926)
  • 1909 Selma Lagerlöf (1858–1940)
  • 1910 Paul Heyse (1830–1914)

 

1911–1920

  • 1911 Maurice Maeterlinck (1862–1949)
  • 1912 Gerhart Hauptmann (1862–1946)
  • 1913 Rabindranath Tagore (1861–1941)
  • 1914 nicht verliehen
  • 1915 Romain Rolland (1866–1944)
  • 1916 Verner von Heidenstam (1859–1940)
  • 1917 Karl Gjellerup (1857–1919)
  • 1917 Henrik Pontoppidan (1857–1943)
  • 1918 nicht verliehen
  • 1919 Carl Spitteler (1845–1924) (verliehen 1920)
  • 1920 Knut Hamsun (1859–1952)

 

1921–1930

  • 1921 Anatole France (1844–1924)
  • 1922 Jacinto Benavente (1866–1954)
  • 1923 William Butler Yeats (1865–1939)
  • 1924 Władysław Reymont (1867–1925)
  • 1925 George Bernard Shaw (1856–1950) (verliehen 1926)
  • 1926 Grazia Deledda (1871–1936) (verliehen 1927)
  • 1927 Henri Bergson (1859–1941) (verliehen 1928)
  • 1928 Sigrid Undset (1882–1949)
  • 1929 Thomas Mann (1875–1955)
  • 1930 Sinclair Lewis (1885–1951)

 

1931–1940

  • 1931 Erik Axel Karlfeldt (1864–1931)
  • 1932 John Galsworthy (1867–1933)
  • 1933 Iwan Bunin (1870–1953)
  • 1934 Luigi Pirandello (1867–1936)
  • 1935 nicht verliehen
  • 1936 Eugene O’Neill (1888–1953) (verliehen 1937)
  • 1937 Roger Martin du Gard (1881–1958)
  • 1938 Pearl S. Buck (1892–1973)
  • 1939 Frans Eemil Sillanpää (1888–1964)
  • 1940 nicht verliehen

 

1941–1950

  • 1941-1943 nicht verliehen
  • 1944 Johannes Vilhelm Jensen (1873–1950)
  • 1945 Gabriela Mistral (1889–1957)
  • 1946 Hermann Hesse (1877–1962)
  • 1947 André Gide (1869–1951)
  • 1948 Thomas Stearns Eliot (1888–1965)
  • 1949 William Faulkner (1897–1962) (verliehen 1950)
  • 1950 Bertrand Russell (1872–1970)

 

1951–1960

 

1961–1970

  • 1961 Ivo Andrić (1892–1975)
  • 1962 John Steinbeck (1902–1968)
  • 1963 Giorgos Seferis (1900–1971)
  • 1964 Jean-Paul Sartre (1905–1980) (nicht angenommen)
  • 1965 Michail Scholochow (1905–1984)
  • 1966 Samuel Agnon (1888–1970)
  • 1966 Nelly Sachs (1891–1970)
  • 1967 Miguel Ángel Asturias (1899–1974)
  • 1968 Yasunari Kawabata (1899–1972)
  • 1969 Samuel Beckett (1906–1989)
  • 1970 Alexander Solschenizyn (1918–2008)

 

1971–1980

  • 1971 Pablo Neruda (1904–1973)
  • 1972 Heinrich Böll (1917–1985)
  • 1973 Patrick White (1912–1990)
  • 1974 Eyvind Johnson (1900–1976)
  • 1974 Harry Martinson (1904–1978)
  • 1975 Eugenio Montale (1896–1981)
  • 1976 Saul Bellow (1915–2005)
  • 1977 Vicente Aleixandre (1898–1984)
  • 1978 Isaac Bashevis Singer (1902–1991)
  • 1979 Odysseas Elytis (1911–1996)
  • 1980 Czesław Miłosz (1911–2004)

 

1981–1990

  • 1981 Elias Canetti (1905–1994)
  • 1982 Gabriel García Márquez (1927–2014)
  • 1983 William Golding (1911–1993)
  • 1984 Jaroslav Seifert (1901–1986)
  • 1985 Claude Simon (1913–2005)
  • 1986 Wole Soyinka (* 1934)
  • 1987 Joseph Brodsky (1940–1996)
  • 1988 Nagib Mahfuz (1911–2006)
  • 1989 Camilo José Cela (1916–2002)
  • 1990 Octavio Paz (1914–1998)

 

1991–2000

  • 1991 Nadine Gordimer (1923–2014)
  • 1992 Derek Walcott (1930–2017)
  • 1993 Toni Morrison (* 1931)
  • 1994 Kenzaburô Ôe (* 1935)
  • 1995 Seamus Heaney (1939–2013)
  • 1996 Wisława Szymborska (1923–2012)
  • 1997 Dario Fo (1926–2016)
  • 1998 José Saramago (1922–2010)
  • 1999 Günter Grass (1927–2015)
  • 2000 Gao Xingjian (* 1940)

 

2001–2010

  • 2001 V. S. Naipaul (* 1932)
  • 2002 Imre Kertész (1929–2016)
  • 2003 J. M. Coetzee (* 1940)
  • 2004 Elfriede Jelinek (* 1946)
  • 2005 Harold Pinter (1930–2008)
  • 2006 Orhan Pamuk (* 1952)
  • 2007 Doris Lessing (1919–2013)
  • 2008 Jean-Marie Gustave Le Clézio (* 1940)
  • 2009 Herta Müller (* 1953)
  • 2010 Mario Vargas Llosa (* 1936)

 

2011–2020

  • 2011 Tomas Tranströmer (1931–2015)
  • 2012 Mo Yan (* 1955)
  • 2013 Alice Munro (* 1931)
  • 2014 Patrick Modiano (* 1945)
  • 2015 Swetlana Alexijewitsch (* 1948)
  • 2016 Bob Dylan (* 1941)
  • 2017 Kazuo Ishiguro (* 1954)

 

Über die Zeit werde ich die Liste weiter fortführen.

Vielleicht interessiert dich auch mein Projekt der Kinderbuchautoren.

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Zitat im Ballon: Der beste Lügner ist der, der nichts von sich wissen will, damit er alles sagen kann.

Zitat von Elfriede Jelinek über Lügen

Mich fasziniert dieses Zitat, weil ich in meinem Leben auch schon manchen Lügnern begegnet bin. Ein Mensch, der sich nicht mit sich selbst auseinandersetzt und sich quasi als Kunstobjekt immer wieder neu erschafft, kann gewiss meisterhaft lügen und fühlt sich gut dabei. Nun denn, ich bleibe solchen Menschen lieber fern und durch Übung erkenne ich sie heute schneller. 😉

#Zitatballons – Nr. 39: Der beste Lügner ist der, der nichts von sich wissen will, damit er alles sagen kann. (Elfriede Jelinek, österreichische Schriftstellerin)

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Zitat im Ballon: Leben ist Gold und kornsüß, Haß kurz, Liebe grenzenlos.

Zitat von Gabriela Mistral zum Leben

Ich empfinde dieses Zitat als eine herrlich poetische Zusammenfassung für mehr Liebe im Leben. Die negativen Gefühle sollen keinen großen Platz einnehmen. Dafür kann es von der Liebe nie genug geben, sei es diejenige zu Mensch, Tier und Natur oder zu den anderen schönen Dingen des Lebens. Für mich gehören dazu Reisen, Lesen, Schreiben, Fotografieren, Träumen, Tanzen, Lachen und noch vieles mehr.

#Zitatballons – Nr. 35: Leben ist Gold und kornsüß, Haß kurz, Liebe grenzenlos. (Gabriela Mistral, chilenische Dichterin und Diplomatin)

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Zitat im Ballon: All is mine but nothing owned, nothing owned for memory, and mine only while I look.

Zitat von Wislawa Szymborska über Besitz

Dieses Zitat kann ich nicht in knappen Worten übersetzen. Mein Verständnis davon ist Folgendes: Wir sind nur eine Spezies von mehreren Millionen auf diesem Planeten. Durch unsere Intelligenz und Anpassungsfähigkeit schaffen wir es, fast überall zu leben. Das gibt uns aber nicht das Recht, den Planeten auszubeuten und nichts mehr für die Generationen nach uns zu hinterlassen. Oder Tiere und Pflanzen als Schädlinge anzusehen, bloß weil wir immer weiter in ihren Lebensraum eindringen und sie nicht sofort fliehen.

Erfreuen wir uns an den Schönheiten dieser Welt, genießen wir das Leben, aber nicht auf Kosten der anderen. Schließlich sind wir intelligent und zur Selbstreflexion fähig, lasst uns diese Eigeschaften für positive Entwicklungen nutzen und ein friedliches Miteinander anstreben.

Ist der Feldhamster für dich ein Schädling, weil er Körner hortet oder ein gefährdetes einheimisches Tier, das nicht aussterben soll?

#Zitatballons – Nr. 31:  (Wislawa Szymborska, polnische Lyrikerin)

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Zitat im Ballon: Hüte dich, deinen Mitmenschen zu verdammen, niemand ist des anderen jüngstes Gericht.

Zitat von Sigrid Undset über Abwertungen

Ein großartiger Ansatz zu leben. Ich muss leider gestehen, dass ich selber viel zu oft Menschen verurteilt habe. Dabei kennt keiner von uns das komplette Innenleben und die äußeren Zwänge eines anderen Menschen. Das ist mir mittlerweile bewusst geworden. Erkenntnis ist der erste Schritt und ich bin bereits ein Stück des Weges gekommen. Darauf bin ich stolz und will weiter an mir arbeiten bis ich eines Tages komplett offen auf andere Menschen zugehen kann und jedes Mal versuche sie zu verstehen. Natürlich wird sich nicht jeder Mensch öffnen und seine Motive offenbaren, aber manche gewiss. Und jedes bisschen mehr Miteinander macht unsere Welt zu einem besseren Ort.

Kennst du diese Situation einen anderen zu bewerten?

#Zitatballons – Nr. 28: Hüte dich, deinen Mitmenschen zu verdammen, niemand ist des anderen jüngstes Gericht. (Sigrid Undset, norwegische Schriftstellerin)

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Zitat im Ballon: Wer im Dunklen sitzt, zündet sich einen Traum an.

Zitat von Nelly Sachs über Hoffnung

Die Vorstellungskraft kann uns keiner rauben. Je mehr Du diesen Muskel trainierst, umso mehr kann er Dir helfen in echten oder symbolischen dunklen Zeiten, Hoffnung und Kraft zu bewahren. Wenn Du einen Traum hast, der wahr werden soll, dann denke daran wie wunderbar es sein wird und schöpfe daraus Energie und Mut für den Weg.

#Zitatballons – Nr.24: Wer im Dunklen sitzt, zündet sich einen Traum an. (Nelly Sachs, jüdische deutsch-schwedische Schriftstellerin)

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