Autoren lernen von Gerhart Hauptmann I Blogbeitrag auf nelehandwerker.de
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Foto einer schwedischen Wohnstube, wie sie im 19. Jahrhundert aussah.

Gerhart Hauptmann – Nobelpreisträger von 1912

Projekt: Literaturnobelpreisträger

Wofür erhielt der Autor den Nobelpreis?

Er wurde ihm „vornehmlich für seine reiche, vielseitige, hervorragende Wirksamkeit auf dem Gebiete der dramatischen Dichtung“ verliehen.

Welches Werk habe ich gehört und warum?

Ich habe diese Komposition gewählt, weil ich von ‚Die Weber‘ und ‚Die Ratten‘ bereits gehört hatte. Es gab die Viererkombination im Angebot. Da habe ich zugeschlagen.

Wie ist das Werk gealtert?

Die Ratten und die Weber haben vom Inhalt her die Zeit recht gut überstanden. Mit den Figuren aus Fuhrmann Henschel und Michael Kramer konnte ich mir gar nicht identifizieren. Es entstand keine emotionale Nähe. Es wurde zu großen Teilen im Dialekt und umgangssprachlich geredet. Das missfiel mir sehr und empfand ich als anstrengend.

Was kann ich für mein Schreiben daraus mitnehmen?

Gerhart Hauptmann thematisiert Probleme des 19. Jahrhunderts. Das weckt bei mir das Interesse, eine Utopie zu schreiben. Denn es geht uns so viel besser als den Menschen vor 150 Jahren. Dystopien gibt es derzeit genügend. Es wäre an der Zeit für eine mitreißende Utopie.

Doch zurück zum Dialekt. Ich habe bereits mehrfach den Hinweis gelesen, dass man damit ganz behutsam umgehen soll. Diese Hörspiele beweisen es. Die lokale Sprachfärbung irritiert, sie bringt keinen Mehrwert und lenkt eher vom Inhalt ab. Deutschland ist heute bunt durchmischt. Viele Menschen leben fern der Heimat. Da eignet sich hochdeutsch am besten, um niemanden vor den Kopf zu stoßen.

Zitat vom Schriftsteller

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