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E wie Elefant

E wie Elefant (von Gertraude Witschas)

Elefanten sind starke und mächtige Tiere,
so massig und mutig und klug obendrein.
Sie haben ein auffallend gutes Gedächtnis
und stell’n sich auf ihre Umgebung ein.

Sie leben sozial in Familienverbänden,
sind bei Aufzucht der Jungen gemeinsam dabei,
gebrauchen geschickt ihre langen Rüssel,
und bringen das auch ihrem Nachwuchs bei.

Ich denke manchmal, so ’n Rüssel, der wäre
auch für und Kinder irgendwie fein.
Er brächte zum Beispiel beim Kirschenpflücken
oder Ostereisuchen bestimmt was ein.

Auch beim Schwimmen, da hätte man
ständig und überall den Schnorchel dabei.
Beim Tauchen gäb’s keine Luftnot mehr,
vorbei wär’s mit Wasserschluckerei.

Man reichte so leicht unter Schränke und Betten,
sogar durch Ritzen und dichtes Geflecht
und könnte so manches Versteck entdecken.
Der Gedanke ist eigentlich gar nicht schlecht.

Allerdings wäre dieser lange Rüssel
nicht immer und überall praktisch und fein.
Das fällt mir jetzt gerade beim Mittagessen
mit Hefeklößen und Kompott wieder ein.

Und einen Eisbecher mit Rüssel zu schlecken,
das wäre schwierig und kein Genuss –
auch für Zuschauer nicht. Also machen wir
lieber mit solchen Ideen Schluss.

Der Rüssel gehört zu den Elefanten,
die nutzen in ständig und brauchen ihn sehr.
Wir Kinder haben doch Hände und Füße,
die uns helfen. Was wollen wir mehr.

Hier findest du die komplette Übersicht der ABC-Tiergedichte für Kinder.

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B wie Biber

B wie Biber (von Gertraude Witschas)

Biberburgen gab es kaum noch
an den Ufern weit und breit.
Doch jetzt findet man sie wieder
öfter seit geraumer Zeit.

Imponierend sind die Bauten,
Material ist Holz und Schlamm.
Meist entsteht am Rand des Nestes
jeweils ein massiver Damm.

Dadurch bilden sich dann Tümpel,
ausgelöst vom Wasserstau,
und der Bachverlauf wird oftmals
günstiger vom Biberbau.

Eingang liegt stets unter Wasser,
Sicherheit ist garantiert,
gibt es irgendwelche Schäden
wird sorgfältig repariert.

Diese Tiere fast Künstler,
jedenfalls beim Staudammbau,
wie sie den Zustandebringen,
das ist so geschickt und schlau.

Davon können wir nur lernen,
doch wir Kinder nutzen gleich,
die bereits entstandnen Tümpel
gern beim Spiel an Bach und Teich.

Biber haben Nagezähne,
groß und kräftig, messerscharf,
können sogar Bäume fällen,
sorgen für den Holzbedarf.

Und sie legen für den Winter
emsig Fressvorräte an,
meist gelagert unter Wasser,
dass man sie frisch halten kann.

Hier findest du die komplette Übersicht der ABC-Tiergedichte für Kinder.

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Geschnitzte Tiere zum Tiergedicht „A wie Angsthase“

A wie Angsthase

A wie Angsthase (von Gertraude Witschas)

Es war einmal ein kleiner Hase,
der fühlt sich wohl im grünen Grase,
nascht da ein Hälmchen, dort ein Blatt
und frisst sich mit Vergnügen satt.

Doch plötzlich raschelt’s in den Büschen
„Jetzt muss ich aber schnell entwischen!“,
denkt sich der Hase ganz verschreckt.
Schwupps, hat er sich im Gras versteckt.

„Das ist bestimmt der böse Fuchs!
Ich rühr’ mich nicht, wag keinen Mucks.
Vielleicht hat er mich nicht geseh’n
und ich kann meiner Wege geh’n.“

Doch da entdeckt er eine Maus,
die schüttet sich vor Lachen aus:
„Angsthase!“, piepst sie. „So ein Gag!
Du läufst vor einem Mäuschen weg!“

 

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Z wie Ziege und Zebra

Z wie Ziege und Zebra (von Gertraude Witschas)

„Was würdest du lieber“, fragt meine Freundin,
„ein Zebra oder eine Ziege sein?“
„Das ist doch klar, ein hübsches Zebra!
Das sieht doch wohl ein jeder ein.“

„Na ja, doch Ziegen können klettern,
und Hörner sind ja auch nicht schlecht.
Wenn man mal Streit hat mit nem Größren,
denn da bekommt man eher recht.“

„Das stimmt schon, aber Zebras
sind schneller und seh’n besser aus.
Die halten sogar die Vergleiche
mit edlen Rassepferden aus.“

„Doch Ziegen lassen sich gern streicheln
und können auch anhänglich sein.
Die Zebras halten immer Abstand
und stellen sich kaum auf Freundschaft ein.“

Am Ende waren wir dann einig:
Ein jedes Tier hat was für sich.
Hauptsache ist, wir beide sind Freunde,
und du bleibst du, und ich bleib ich!

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Y wie Yak

Y wie Yak (von Gertraude Witschas)

Er ist der Urahn der Ochsen,
sehr robust, massig und stark.
Bis zwei Meter Größe sind möglich:
der zentralasiatische Yak.

Ein Wildrind von stattlicher Größe,
die Hochländer sind sein Zuhaus.
Es kann jedem Wetter trotzen,
hält extreme Frostzeiten aus.

Sein Fell ist sehr dicht,
dadurch ist er vor Sturm und Kälte gefeit.
Starke Hörner machen ihn wehrhaft,
notfalls auch zum Kämpfen bereit.

Schon den Ochsen finde ich wuchtig
und traue mich nicht heran.
Doch so’n Yak, der ist gewaltig,
dass man sich schon fürchten kann.

Angeblich ist Yakmilch bekömmlich,
bei Einheimischen sogar beliebt,
allerdings in gegorenem Zustand.
Bloß gut, dass es hier keine gibt!

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Geschnitzte Bäume zum Tiergedicht „X wie Nix“

X wie Nix

X wie Nix (von Gertraude Witschas)

Kann mir irgendjemand helfen
und mir sagen ganz geschwind
eine Tierart, deren Name
jedenfalls mit X beginnt.

Sicher gibt es solche Tiere,
doch mir ist halt keins bekannt.
Vielleicht leben sie im Meere
oder einem fernen Land?

Ich hab mir den Kopf zerbrochen
wegen des verflixten X.
Notfalls lassen wir das offen,
sagen einfach: „Macht ja nix!“

 

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Geschnitztes Tier zum Tiergedicht „W wie Wolf“

W wie Wolf

W wie Wolf (von Gertraude Witschas)

„Der böse Wolf“, so hieß es früher immer,
und auch im Märchen war er Bösewicht.
Inzwischen aber wissen wir es besser:
Gefährlich für uns Menschen ist er nicht.

Man sollte ihm zwar mit Respekt begegnen,
und nicht versuchen, ihn recht nah zu seh’n.
Doch auch der Wolf wird stets bedacht sein,
den Menschen aus dem Weg zu geh’n.

Erfreulich ist es, dass er heutzutage
in unsern Wäldern wieder heimisch ist,
denn er gehört dazu, wie Hirsch und Reh und Hase,
nur, dass er eben kein Grasfresser ist.

Für alle Hühner, Schafe, Geißlein
bedeutet er größte Gefahr.
Man muss sie sicher vor ihm schützen,
sonst wird die Märchendrohung wahr.

Doch selbst mal einen „bösen Wolf“ zu spielen,
das ist ein gruseliger Spaß,
den anderen so richtig Angst einjagen,
das ist doch für die meisten Kindern was!

 

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Geschnitztes Tier zum Tiergedicht „V wie Vogelspinne“

V wie Vogelspinne

V wie Vogelspinne (von Gertraude Witschas)

Wie bekannt, sind Vogelspinnen
giftig, groß und dicht behaart.
Sie sind unter Spinnentieren
wohl die giftigste der Art.

Ihre Nahrung sind Insekten,
doch auf ihrem Speiseplan
stehen kleine Wirbeltiere
ebenfalls ganz oben an.

Auch deshalb sind wir nicht traurig,
dass es bei uns keine gibt.
In den Tropen sind sie heimisch,
allgemein recht unbeliebt.

Wenn man sie auf Bildern anschaut
oder vielleicht mal im Zoo,
ist man über die Entfernung
ganz beruhigt und auch froh.

Trotzdem hat auch diese Spinne
einen Zweck in der Natur.
Wir sehen aus unserer Warte
eben das Unschöne nur.

 

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Geschnitztes Tier zum Tiergedicht „U wie Uhu“

U wie Uhu

U wie Uhu (von Gertraude Witschas)

Der Uhu ist unter den Eulen
wohl am meisten bekannt, auch beliebt,
vielleicht, weil durch den dumpfen Ruf
ihn fast ein Geheimnis umgibt.

In Europas und Asiens Wäldern,
auch in Steppen ist er zu Haus.
Er ist ein mächtiger Jäger,
stattliche Größe zeichnet ihn aus.

Bei uns ist er leider selten,
war sogar vom Verschwinden bedroht.
Durch Naturschutz ist es gelungen,
dass sich der Bestand leicht erholt.

Neulich bin ich im Dunkeln gestolpert,
und zwar über einen Stein.
Da hab’ ich den Uhu beneidet,
der sieht auch bei Nacht superfein.

 

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Geschnitztes Tier zum Tiergedicht „T wie Tiger“

T wie Tiger

T wie Tiger (von Gertraude Witschas)

Ich mag den Tiger ganz besonders,
seine Schnelligkeit und Kraft
und hab’ mir den Kopf zerbrochen
wie das kommt, wie er das schafft.

Er ist eigentlich nicht sportlich,
mag bestimmt auch keinen Quark.
Trotzdem ist er schlank und wendig
und dazu noch bärenstark.

Da hat Mama nur geschmunzelt
und gesagt: „Das mag schon sein,
doch er findet Schokolade,
Eis und Bonbons auch nicht fein.“

Hm, das stimmt auf alle Fälle,
und inzwischen fällt mir ein,
eigentlich bin ich zufrieden
und will gar kein Tiger sein.

 

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